Prinzip der ESWL


Nach millimetergenauer Ortung mittels Ultraschall oder Röntgen wird der Stein mit Hilfe von akustischen Druckwellen (Stoßwellen) in kleine Steinteilchen zertrümmert, die über den normalen Harnweg spontan abgehen können. Die Anzahl der notwendigen Stoßwellen hängt vor der Größe und Lokalisation des Harnsteines ab. Die Anwendung von Stoßwellen ist minimal schmerzhaft, wird aber dennoch - damit der Patient und somit der Stein in völliger Ruhe während der Behandlung liegt -  unter einer leichten Sedoanalgesie (man schläft oberflächlich, ist ansprechbar, atmet selbst und hat keine Schmerzen) durchgeführt.
Vorteile der ESWL sind:

  • die ambulante Durchführbarkeit.
  • die Behandlung ist nicht invasiv (es muss weder ein Hautschnitt, noch ein Loch in die Haut gemacht werden und auch kein Endoskop in die Harnröhre eingeführt werden).
  • die Methode kann beliebig oft durchgeführt werden (bei großen Steinen sind gelegentlich mehrere Behandlungen nötig, ebenso bei multiplen Steinen oder bei Steinen in beiden Nieren sowie bei Rezidivsteinen).

 

Nierensteinzertrümmerer in der Praxis
Nierensteinzertrümmerer in der Praxis
Nierensteine
Nierensteine
Nierenstein vor und nach ESWL
Nierenstein vor und nach ESWL
Ultraschallbild eines Nierensteines
Ultraschallbild eines Nierensteines
Röntgenaufn. eines Harnleitersteines
Röntgenaufn. eines Harnleitersteines
Röntgenaufn. eines Harnleitersteines (vergrößert)
Röntgenaufn. eines Harnleitersteines (vergrößert)
Harnleiterstein rechts mit Harnstauung im Röntgen
Harnleiterstein rechts mit Harnstauung im Röntgen